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Wie wichtig war der Rodener Bahnhof wirklich gewesen…

Betrachtet man die Geschehnisse, die in der Eingemeindung des Dorfes als Saarlouis 2 in der Stadt Saarlouis mündeten, könnte man annehmen, dass der Bahnhof von Roden (Hinweis: der heutige Saarlouiser Bahnhof“ das große Plus von Roden, oder wie es Peter Konstroffer einst formulierte, „das Faustpfand von Roden“, gewesen ist.

Doch wofür benötigte man den Bahnhof denn eigentlich?

Zum Waren- und Viehtransport in Friedenszeiten, zur schnellen Bewegung von Truppen in Kriegszeiten. Zu beiden Zeiten natürlich auch für den Personentransport, stellten Autos ja noch die große Ausnahme dar.

Die Kriegszeiten können wir bei dieser Betrachtung schnell abhaken, standen doch alle Bahnhöfe auf Abruf bereit, der Ort hätte kein Mitspracherecht besessen.

Verbleibt also einzig die Friedenszeit. Nun war es den Transporteuren und Reisenden sicherlich vollkommen gleichgültig, ob der nächste Halt „Roden“ oder „Saarlouis“ hieß. Vor allem, wenn es ausreichend gewesen wäre einen Antrag an die Reichsbahn zu stellen und die Auskunft zu erweitern, so dass es „Nächster Halt Bahnhof Roden und Festungsstadt Saarlouis“ gelautet hätte. Ein Imageproblem kann so also auch nicht vorgelegen haben.

War der Bahnhof vielleicht ein Wirtschaftsfaktor. Nun Abgaben und Gebühren in Form einer Steuer konnte man sicherlich nicht erheben. Damit kann diesen Punkt schnell zu den Akten legen.

Die Eingemeindung war in doppelter Hinsicht ein logischer Schritt. Einmal die räumliche Nähe und zum anderen die Tatsache, dass Roden die Nahrungsversorgung der Innenstadt (Saarlouis 1) schon seit deren Gründung mit sicherstellte. Das pulsierende Zentrum war die Innenstadt, Roden das Dorf der Arbeiter und Bauern.

Mit dieser vielleicht etwas provokanten Aussage, ist dieser Artikel zur Diskussion freigegeben.

 

Dr. Andreas Neumann

 

 

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