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* Schönes Zitat hierzu: "Wer von A nach C geht, muss zwangsläufig über B auch mal gehen". Sprich, hier geht man auf Funde der Großregion und nicht direkt vor Ort.

 

Paläolithikum*
(ca. 110.000-90.000 v.Chr.)
 

Altsteinzeit; Mittelpaläolithikum - Zeit des Homo neanderthalensis (also des Neandertalers); Funde aber nur aus dem ausgehendem Mittelpaläolithikum, also dem Micoquien resp. Blattspitzen-Gruppe. Funde: Blattspitzen, Knochen.

     
Jungpaläolithikum*
(ab 28.000 v. Chr.)
  Gekennzeichnet durch Klingenherstellung (Funde)
     
Jungneolithikum, Spätneolithikum und Endneolithikum
(ab 4.300 v.Chr.)
  Bekannter als Kupferzeit. Nach Bodenfunden der Umgebung Rodens (nicht in Roden!): ab 3.100 v. Chr.
     
Bronzezeit
ab 2.000 v. Chr.
  Bodenfunde in der Umgebung und Roden.
um 900 v.Chr.   Bronzezeitlicher Hortfund u.a. Tüllenbeil
     
Keltische Räderfunde
870 v.Chr.
  Depot-Funde in Roden: Haßlocher Räder
     
Eisenzeit (500–100 v. Chr.)  

auch: La-Tène-Zeit. Urkeltische Einwanderungen ins Saarland; dichtere Besiedlungen. Grabhügel.

Das Gebiet des heutigen Rodens gehörte der Hunsrück-Eifel-Kultur (auch: Latènekultur), und nicht dem Nordwestapliner Hallstattkreis an. Immer schön dran denken: Austausch zwischen den Beiden gab es sicherlich.

Mediomatriker (lat. Mediomatrices; Metz) und der Treverer (lat. Treviri/Treveri; Trier) siedeln auch im Saarland als quasi Kontaktfläche.

    Spätlatènezeit: Kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Kelten und Germanen klingen ab.
     
Perioda Romana
(ab 100 v. Chr.)
  Römer erobern und besiedeln auch die Saarregion. Dabei entstehen gallo-römische Landstädte und Landhäuser, vorallem aber Durchgangsstraßen. Die Saarregion war am ehesten noch auf Grund der Bergwerke (vgl. Wallerfangen) interessant. Ein römisches Kastell gab es in Saraviapontana (Saarbrücken).
     
Völkerwanderung
(375/6 bis 568 n.Chr.)
  Franken assimilieren die gallo-römische Bevölkerungen. Reste der Sprache bleibt bei abseits gelegenen Hauptverkehrswegen bis ins Mittelalter erhalten.
     
Erwähnung Rodens
um 400 n.Chr.
  Erwähnung als Rodene (Schreibfehler oder neue Bezeichnung?)
     
Christianisierung
ab 580 n.Chr.
  1. Welle der Christianisierung führt dazu, dass die Regio Saravica zum Erzistum Trier resp. zum Bistum Metz gehört. Roden unterliegt dem Spruch des Erzbistums Trier.
     
Christianisierung
um 620 n.Chr.
  2. Welle der Christianisierung durch iro-schottische Mönche.
     
Erwähnung Rodens
931, 941 n. Chr.
  Erzbischof Ruotbert (auch: Rotbert, † 19. Mai 956 in Köln) von Trier verpflichtet die Pfarrei Roden zu einer Wallfahrt nach Mettlach.
     
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nationen
925 n. Chr.
  Saargebiet wird Reichsteil.
     
Roden
25. Februar 995 n. Chr.
  Erste urkundliche Erwähnung Rodens; Schenkungsurkunde Kloster Mettlach.
     
Augustiner
1142
  Augustinermönche bekommen Land in Roden.
     
Rodener Schloß
1303-1312 (?)
  Theobald II. (* 1263; † 13. Mai 1312) war Herzog von Lothringen von 1303 bis 1312 läßt für seinen Verwalter vor Ort den Gutshof/das Schloß als Verwaltungssitz bauen.
     
Rodener Schloß
1349
  Soldaten des Bistums Metz zerstören das Schloß.
     
Roden
1519
  Kloster Mettlach verzeichnet 32 Familiennamen in Roden.
     

1600

   
     
Plünderung
1635
  Plünderung durch Kroaten (30. Jähriger Krieg)
     
Plünderung
1641
  Plünderung durch Leute aus Saarbrücken und St. Wendel
     
Rodener Pfarrei
1666/67
  Der Rodener Seelsorger, Pfarrer Simonis (vgl. Notiert: Simonis), zog nach dem Brand nach Wallerfangen.
     
Rodener Schule
1680/81
  Als Pfarrschule von Pfarrer Simonis gegründet.
     
Rodener Pfarrei
1687
  Kloster Tholey übergibt den Sprengel Roden an die Wadgasser Abtei .
     
Beginn Reunion
1680
  Frankreich gliedert u.a. das Saargebiet im Zuge der Reunionen an sich.
     
Gerber
1685 ff.
  Gerber ziehen von Wallerfangen in die neue Stadt Saarlouis und später im Zuge der aufkommenden Lohgerberei nach Roden, da es dort mit dem Ellbach den notwendigen Fluß gab.
     
Ende Reunion
1697
  Friede von Rijswijk beendet die Reunionen im Saargebiet. Lothringen erlangt seine Souveränität. Saarlouis (damit auch das Dorf Roden) bleibt französische Exklave.
     
Fazit des 30. Jährigen Krieges
1669
  Knapp 300 Rodener haben überlebt.
     

1700

   
     
Rodener Pfarrei
1721
  Kloster Tholey obsiegt im Prozess gegen die Wadgasser Abtei, die sich nicht an die Teilungsabsprache des Kirchenzehnts gehalten hatte und bekommt die Rodener Pfarrei zurück.
     
Industrialisierung
18. Jahrhundert
  Kohlegruben werden verstaatlicht, Ansiedlungen von Hüttenbetrieben
Rodener Bauer wird Bauer und Grubenarbeiter oder Bauer und Hüttenbär
     
Lohgerberei
1734
  Von Frankreich her kommt die Lohgerberei nach Saarlouis. Neue Mühlentypen werden gebracht (Loh- und Gerbermühle)
     
1752 Schwerer Brand   Halb Roden wird durch ein Großfeuer zerstört.
     
Rodener Schule
1790
  Eigenes Schulgebäude am Marktplatz
     
Französische Revolution
1793
  Auflösung von Adel und Klöstern, Anschluss an Frankreich, 1798 Gründung des Département Sarre. Aus Saarlouis wird Saar-Libre.
     

1800

   
     
Industrialisierung schreitet voran, das Ende der Gerber wird eingeläutet.
19. Jahrhundert allgemein
  Entwicklung Steinkohlebergbau und Ansiedlung / Ausbau der Eisen- und Stahlindustrie
Preußische Fortifikation reisst Gerbereibauten ab (Umfeldsicherung)
Neu aufkommende Schnellgerberei ist Domaine der anglo-amerikanischen Länder.
     
Saar-Libre
1810
  Wird zurückbenannt nach Saarlouis.
     
Wiener Kongress
18. September 1814 bis 9. Juni 1815
  Saargebiet wird wieder zwischen Bayern und Preußen aufgeteilt. Preußen erhält u.a. Saarlouis und Umgebung
     
Rodener Schule
1816, 1819
  Eine Klasse 1816, Zwei Klassen 1819.
     
1820 Schwerer Brand   24. April 1820 brannten 130 von 233 Häusern ab
     
Rodener Schule
1844
  Dritte Klasse wird eröffnet.
     
Deutsch-Französischen Krieg
1870/71
  Eingliederung in das neugegründete Deutsche Reich
     
Rodener Ziegelei
1880
  Die Ziegelei beginnt Dach- und Mauerziegel herzustellen.
     
2. Kirche
1888
  1888 gründete Pfarrer Imandt mit seinem Kaplan einen Kirchenbauverein zur Finanzierung einer neuen Kirche.
     

1900

   
     
2. Kirche
1901
  24. April 1901 Einsegnung der neuen Kirche.
     
Gerberei
1904
  Der letzte Rodener Gerber " Nicolas Cordier" schließt.
     
Saarlouis-2
1907
  Roden wird zu Saarlouis 2 im Zuge der Eingemeindung. Innenstadt wird dabei zu Saarlouis 1.
     
Rodener Schule
1917
  28 Klassen mit 1792 Schülern. Geschlechtertrennung wird eingeführt.
     
Autonome Saargebiet
1920 bis 1935
  Das Autonome Saargebiet (auch: Saarbeckengebiet) wird durch den Völkerbund Frankreich unterstellt.
13. Januar 1935: "Rückkehr ins Reich"
     
Saarland und Saarlautern 2
1935-1945
  Saarland als eigenständiger Name und politische Einheit (also keine Rückgliederung zu Bayern und Preußen).
Im Zuge der Germanisierungsbestrebungen wird Saarlouis zu Saarlautern und Roden somit von Saarlouis 2 zu Saarlautern 2.
     
Notkirche
1945
  19.08.1945 Einweihung der Notkirche.
     
Saarois
1948
  Saarland wird eigenständig und die Ent-Nazifizierung sorgt für Rückbenennung von Saarlautern 2 zu Saarlouis 2.
     
3. Kirche
1949
  15.8.1949 Einsegnung der neuen Kirche.
     
Römerbergschule
1952
  Gründungsdatum.
     
Volksabstimmung 1955 und Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland   Am 23. Oktober 1955 wird das Gebiet der Sarrois als Bundesland Saarland in die BRD integriert.
Saarlouis-Roden bleibt als Name.
     
Rodener Ziegelei
1965
  Schließung da unwirtschaftlich.
   

 

Hinweis: Die Zeittafel unterliegt der erweiterten AWDL.

 

 

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